heute mal Stoff :)

Heute nur ein kleines Update…

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Der Prototyp hat ein zuhause an meinem Arm bekommen. Noch ist es nicht perfekt, ist auch eher als Versuch gedacht eine permanente Lösung zu finden…

Es handelt sich einfach um ein altes Top, welches ich vierlagig aufeinander genäht habe und mit einem Gummiband mit Druckknöpfen zum schliessen versehen habe. Ein kleiner Stofffetzen als Tasche über dem Loch für den Sensor beherbergt den Prototypen.
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Leider verrutscht es noch leicht, eventuell muss der Teil um den Arm breiter sein.

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Energie…

Nach 18 Stunden hat der Lipo nun aufgegeben… Alle zwei Minuten wurde dabei der Sensor ausgelesen. Somit gut 540 mal.

Sobald er wieder geladen ist, fängt der nächste Test mit einer Wartezeit von 5 Minuten an.

In der Energie-Übersicht meines iPhones wurde die App dabei mit 10% des gesamten Verbrauchs der letzten 24 Stunden aufgelistet. Deutlich weniger als Facebook, Messenger und whatsapp in der Zeit verbraucht haben 🙂

Neuer Code

Heute gibt es mal wieder ein kleines Update…

  1. Wir haben die UART-Firmware fertig für die Veröffentlichung: ble-bm019-uart
  2. Die ble-bm019-spi firmware hat ein update bekommen, damit man in iOS die Anwendung am leben erhalten kann. Dieses Feature ist natürlich auch in der uart drin.
  3. Das entsprechende github-Projekt wurde auch aktualisiert.

Somit kann jede interessierte Person schon mal anfangen sich selber ein solches System zu bauen, klar die Hürde ist erstmal groß, aber ich denke es lohnt sich.

Bei der Entwicklung des BlueReaders gibt es noch keine Fortschritte, aber mal sehen was da die nächste Woche so bringt.

Wer sich einen blueReader baut, will ja auch damit sprechen können, am besten natürlich auch mit dem Libre Sensor 😉 Auch da gibt es Fortschritte:

  1. libBlueReader-iOS hat einige Updates und Fehlerbehebungen bekommen.
  2. Die Arbeit an libBlueReader-android hat angefangen, ist aber noch nicht bereit zur Veröffentlichung.
  3. LibreRead-iOS funktioniert, hat aber noch eine große Menge an Features die noch fehlen
    1. Speichern der Sensordaten – derzeit wird alle zwei Minuten der komplette Sensor ausgelesen.
    2. Inkrementelle Updates lesen – also nur das aus dem Sensor lesen, was sich auch geändert hat. Das spart Energie und geht schneller.
    3. Bessere Darstellung
    4. Alarme
    5. Veröffentlichung im AppStore, dazu fehlen aber noch Grafiken etc (wer helfen mag?)
  4. LibreRead-android ist angelegt, aber macht noch nicht viel, mehr dazu in den nächsten Tagen.

Was natürlich immer noch fehlt und wahrscheinlich für viele Bastler interessant wäre, sind die Arduino Bibliotheken. Ich hoffe das ich am Wochenende etwas zeit finde um diese auch endlich mal bereit stellen zu können.

Zu der Laufzeit gibt es auch ein kleines Update: Der Prototyp ist jetzt seit gestern Abend, ca 21 Uhr aktiv und scannt alle zwei Minuten den Sensor. Über Nacht hat er einen alten Sensor gescannt, da ich keine Lust habe auf einem ungeschützten Lipo-Akku zu schlafen. Somit läuft der Prototyp bereits 12 Stunden am Stück ohne Fehler und hat noch Energie!

Noch ein paar neue Bilder:

IMG_1445 IMG_1443 IMG_1446 So sieht gerade der Prototyp aus, nachdem ich ihn für die Programmierung der neuen Firmware einmal auspacken und wieder einpacken musste. Tatsächlich ist die etwas höhere Bauweise im Moment angenehmer zu tragen als die lange, flache…

IMG_1448 IMG_1447 So sieht das ganze dann an meinem Arm aus.

optisch ist schöner…

Optisch den Verlauf sehen können, dass ist das was die Libre ja so schön macht. Also muss ich das auch haben!

IMG_1424 IMG_1425Meine App kann nun auch Dank Charts und MMWormhole Graphen der Daten zeichnen 🙂

Leider ist für heute der Prototyp erschöpft und mag nicht mehr. Aus dem Dauertest ist nicht so richtig was geworden, da die App und blueReader Bibliothek noch ein paar gravierende Fehler hatten.

Diese habe ich nun behoben und um das besser testen zu können wieder auf einen Zyklus pro Minute herabgesetzt. Somit und vor allem auch durch die Fehler habe ich das Ziel von etwa 130 Zyklen in 11 Stunden um knapp 350 Überschritten. Morgen startet dafür den nächste Dauerlauf-Versuch mit frisch geladenem Akku.

Vorerst ist zumindest die Prognose sehr gut, über 30h Betrieb mit einer Stunde Laden wäre für mich ausreichend!

Dauerlauf ∞

Heute startet der erste Dauertest-Versuch, jetzt ist der Lipo gerade endlich voll geladen gewesen und nun befindet sich das System wieder an meinem Arm. Gestartet bin ich jetzt bei 1073 aufgezeichneten Übertragungszyklen und lasse ihn nach jeder Übertragung 5 Minuten schlafen. Heute Abend gegen 23 Uhr sollte er somit bei ca 1200 Zyklen sein. So ganz lässt sich das leider noch nicht vorhersagen, da ich noch diverse Bugs in der Software habe, kein Wunder bei der Geschwindigkeit mit der ich die zusammen gestrickt habe.

Wenn das System im Ruhezustand wenig genug Energie verbraucht, sollte das System weit über heute Nacht noch messen können. Nachts messe ich nur nicht meinen Arm, weil dafür ist der Prototyp noch zu klobig, eckig, kantig und instabil, dafür liegt es auf einem altem Sensor und misst brav 0 Werte.

Ob er das überlebt?

IMG_1405Mein Prototyp hängt am Arm und drangsaliert den armen Sensor.

Nach dem ersten Versuch mit Verbandsrolle aus dem erste Hilfekasten, derzeit mit StabiloColor haft.

 

 

IMG_1414 IMG_1413Meine App kann jetzt auch per Widget informieren und ich stresse den Sensor derzeit mit einer Anfrage alle 5 Sekunden…

Alle 5 Sekunden? Warum zur Hölle tut die sowas?

Ganz einfach, ich will schauen wie viele Zyklen der kleine Lipo hält! Angeblich hat er ja nur 110 mAh, gerechnet und gehofft hatte ich mit etwa 50 Übertragungen (12h alle 5 Minuten = 48 mal) zu kommen. Gerade bin ich bei über 720 Zyklen (Ein Zyklus bedeutet: System aufwecken, nfc-Chip aufwecken und für libre Konfigurieren, Daten auslesen wo gerade im Speicher der aktuelle Trend- und Historien-Wert stehen, die beiden Speicherbereiche lesen, nfc-Chip runter fahren, alles schlafen legen, 5 Sekunden warten). Somit wären in einem Zeitraum von 12 Stunden es möglich jede Minute den Wert abzurufen. Aber sind wir mal ehrlich… Wer sich mit der Technik des Libre vertraut gemacht hat, der sollet verstehen warum weniger als 5 Minuten wenig Sinnvoll erscheinen. 720 Zyklen mal 5 Minuten ergeben immerhin 60 Stunden Laufzeit – ein paar µAmperestunden die der Bluetooth-Chip zum Funktionieren benötigt + die Leistung die scheinbar immer noch in dem Lipo vorhanden ist, weil er Überträgt ja noch immer fleißig (derzeit über 850 Zyklen).

Ach ja und ich hab vergessen das der Lippe seit heute morgen ja auch schon in Benutzung ist und mehr oder weniger Regelmässig den gesamten Tag über schon gelaufen ist… Die 850 Zyklen beziehen sich ja nur auf die letzte Stunde, seit dem ich mir merke wie viele Zyklen ich bereits gelesen habe…

Zu dem gab es heute noch ein erstes Gespräch mit einem Ingenieur, der mir in den nächsten Wochen einen Prototypen des blueReaders bauen wird. Vielleicht wird sich die eine oder andere Person über ein paar angedachte Eckdaten freuen:

  • flexible Platine
  • komplett in verträgliches Silikon vergossen
  • Ladung per Induktion (wie ne Zahnbürste)
  • wahrscheinlich eine Form ähnlich einem Türklinkenanhängers, mit einem zufällig genügend großen Loch für ein Libre Sensor
  • Format etwa wie ein Apple iPod nano oder sowas ähnliches, damit es passende Armbänder fertig und frei nach Geschmack zu kaufen gibt

Ich hoffe das es vielen Helfen wird 🙂

Übrigens bin ich jetzt bei 1000 Zyklen… bin mal gespannt wann der Akku aufgibt…

Ein letzter Blick am Ende des Artikels, wo stehe ich gerade? Ups, da steht Quark auf meinem Bildschirm 🙁 Schneller Check mit LiApp und Libre Gerät… auch nur Quark… Historie hat einen Blutzucker von 0 und Trend ist seit ner ganzen Weile nun auf 77. Eventuell war das dann doch zufiel des guten, zumal ich keine Ahnung habe wie viele Übertragungen der Sensor seit heute morgen machen musste, da stand die Zeit zumindest noch auf 60 Sekunden schlafen. aber ich gehe mal von mindestens 5 Stunden, also 300 Zyklen, aus bevor ich den blueReader abgenommen hatte. Dazu kommen noch die ganzen Tests seit gestern Abend und der Sensor ist auch schon 7 Tage alt…

Würde man den Sensor alle 5 Minuten auslesen, so käme man auf etwa 4000 Übertragungen, was recht unrealistisch ist, wegen Schlafen etc. Wenn man ihn aber im Schnitt 9 mal die Stunde auslesen würde, wären es nur noch ca 3000 Übertragungen, bei 4 mal nur noch ca 1300.

Wenn also ein Sensor nur eine bestimmte Menge an Scans ab kann, bevor er nicht mehr kann (weil eventuell Batterie erschöpft oder was auch immer), so kann ich davon ausgehen, dass ich diesen Sensor erschöpft habe mit mindestens 1500 Übertragungen die er bereits absolviert hat. Jetzt lass ich den blueReader einfach mal bei 5 Minuten weiter laufen und schaue ob noch Sinn ergebende Botschaften von diesem Sensor zu empfangen sind. Gleichzeitig sehe ich auch so, wie der schon strapazierte Lipo sich die nächsten Stunden im Standby verhält.

Löten und einpacken…

Heute war endlich der große Tag:

  1. Die UART-basierte Firmware funktioniert genauso gut wie die SPI-basierte, Dank meiner Freundin <3.
  2. Ein rumliegendes Bluefruit UART-friend konnte über das nrf51-DK umgeflashed werden auf die blueReader Firmware (mit Anpassungen für UART, Source kommt die Tage)
  3. Es fand sich noch ein Lipo-Lader (eigentlich für ein Trinket 5v gedacht) und ein 100mAh Lipo

Jetzt ein paar Bilder:

IMG_1391An das BM019 Modul kommen statt Stifte diesmal Flachbandkabel, aber nur an Ground, VIN, VDD, DIN und DOUT.

 

 

 

 

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Dann tx des friends auf DIN, rx auf DOUT, V auf VDD, G mit dem Ground des BM019 und einem zusätzlichen Buchsenkabels in Ground des Laders. VIN des BM019 noch an BAT des Laders und ein Buchsenkabel an 5v des Laders.

Etwas Geduld und Geschick ist da schon Notwendig 🙂

 

 

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Dann wird das ganze komplett und kreativ in Tape eingewickelt. Freigelassen habe ich nur die Programmierschnittstelle für den friend und den Stecker des Lipos, da ich auf einen Schalter verzichtet habe (zu faul zum Suchen gewesen 🙂 ). Die beiden Kabel die noch rausschauen sind die Ladekabel.

IMG_1400Jetzt noch den Lipo laden, dazu verwende ich einen normalen Breadboard Poweradapter via USB, ich könnte aber auch noch die Kabel durch eine Micro-USB-Buchse ersetzen und schon könnte es mit einem normalen Handylader oder am Laptop geladen werden, hatte ich habe gerade nicht zur Hand.

 

 

Bei dem Design habe ich mich für die Boards „hintereinander“ entschieden. Genauso gut hätte man es nebeneinander oder gestapelt bauen können, wäre nur noch dicker geworden, jetzt ist es unwesentlich dicker als der Libre-Sensor (wegen dem Batteriekabel) und etwa so lang wie drei Sensoren breit sind. Gewogen hab ich es noch nicht, aber es ist leicht.

IMG_1403 So sieht das dann an meinem Arm über dem Sensor aus.

 

 

 

IMG_1402 Und das gibt meine schnell geschrieben, kleine, iOS-App mir aus. Natürlich nicht so schön, wie die vielen anderen Apps, die es bereits gibt, aber dafür auch in wenigen Momenten schnell zusammen geschrieben. Derzeit gebe ich noch viel technisches aus, damit ich sehe ob meine Berechnung stimmt, aber die Anzeige funktioniert schon mal:

letzter Wert: 103 vor 2 Minuten
aktueller Trend: 105

Morgen geht die Reise weiter, mal sehen wie klein wir das Board bekommen, wie viel Energie es frisst (Also wie groß der Akku sein muss) und wie teuer die Entwicklung wird. Nächste Woche werd ich dann auch alles noch mal genau zusammen stellen und die Sourcen für alles veröffentlichen.

Weiter geht es…

Nach ein paar Tagen fummeln und mein restliches Leben leben kommt heute wieder ein kleines Update:

  1. Wer mbed nutzen kann, kann jetzt direkt die Firmware für den nrf51 Bluetooth-Chip einbinden
  2. Ein paar Fehler in der Firmware wurden auch behoben
  3. Es gibt immer noch keine Arduino Libraries, weil ich einfach noch nicht dazu gekommen bin
  4. Für iOS gibt es jetzt eine pods basierte Library um mit dem blueReader zu reden: libBlueReader
  5. Ich habe mit einer kleinen iOS App begonnen, die über die libBlueReader den Sensor auslesen kann und die aktuellen Werte ausgibt.

Die nächsten Schritte sind jetzt:

  1. Die App fertig stellen
  2. libBlueReader für Android umsetzen
  3. Eine kleine Android App schreiben die das gleiche wie die iOS kann
  4. Das alles veröffentlichen
  5. Mich mit einem Board-Designer treffen und besprechen, ob, wie und vor allem wie teuer es wird den blueReader zu bauen

Das Kind hat einen Namen…

Wenn keine Bedenken mehr auftauchen, wird ab nächster Woche das Projekt „blueReader“ gestartet!

blueReader ist ein generischer NFC-Bluetooth-Adapter mit passenden Bibliotheken für Android und iOS, sowie einer offenen Firmware.

Heute habe ich die erste Implementation der iOS-Bibliothek soweit bekommen, dass ich nun NFC-Tags (ja, auch den Libre) über mein iPhone auslesen kann! Auf dieser Basis kann ich nun eine Libre-Bibliothek schreiben, um die Daten auch auswerten zu können.

Warum der ganze Umweg über ein generisches Produkt gehen? Um die Zulassung etc zu umgehen! Der blueReader wird auf allen Plattformen die Bluetooth Low Energie unterstützen funktionieren. blueReader wir auch sämtliche Tags irgendwann unterstützen, für die ST Micro den Chip vorgesehen hat (von der ST Micro Beschreibung):

  1. ISO/IEC 14443 Type A and B
  2. ISO/IEC 15693
  3. ISO/IEC 18092
  4. NFC Forum tags: Types 1,2,3 and 4
  5. ST Micro short-range interface (SRI) tags
  6. ST Micro long-range interface (LRI) tags

Was dann ein Benutzer dieses Adapters für weitere Software damit benutzt ist dann rechtlich egal und berührt weder die Firma Abbott Medical Systems noch sonst jemanden 🙂 (jedenfalls der Theorie nach und so wie ich die aktuelle Rechtsprechung interpretiere…)

 

Die Größe entscheidet…

Nach meinen letzten Posts haben mich einige Nachrichten erreicht, die Ausdrückten, dass es so doch etwas Unhandlich sei.

Ja, derzeit ist es dass!

IMG_1323So sieht das Board gerade aus, mit dem ich am Testen bin.

Rechts unter der Tüte und über dem Board mit dem bunten Flachbandkabel liegt auch ein Sensor.

 

 

 

 

 

 

IMG_1330IMG_1331So sehen die Teile im Detail aus. Gegen den Sensor gar nicht mehr so groß 🙂 In beide Bilde habe ich Blau die eigentlichen Chips und Hardware die ich benötige eingerahmt und Rot die NFC-Antenne.

 

Wie man sieht, wird das wahrscheinlich alles viel kleiner, als man jetzt von den Prototypen vermuten könnte. Der Vorteil von dieser „riesigen“ Hardware ist aber, dass man Sie leicht an den Rechner anschliessen kann und darauf testen kann.