Gehts noch größer?

Endlich gibt es die ersten Platinen:
IMG_1913imageWas für ein Spass beim Löten… Aber Ende gut, (fast) alles gut 🙂

Leider ging das erste Board nicht auf Anhieb, somit musste ich zunächst mit dem zweiten fast komplett bestückten Board weiter machen:
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IMG_1922Diesem Board fehlt leider noch der NFC-Chip, aber den Rest konnte ich schon mal Testen und in Betrieb nehmen. Heute bekomme ich wahrscheinlich auch das Board mit dem NFC-Chip wieder. Das Problem war glücklicherweise nicht fatal für das Board.

Was zuerst auffällt, ausser das es grün ist, ist das es riesig ist… Warum machen wir etwas, was möglichst klein sein sollte, so groß? Weil wir es können und müssen. Dies ist ja NICHT der endgültige blueReader, sondern nur ein weiterer Prototyp um die NFC-Funktionen zu testen. Bisher habe ich, genauso wie alle die eine eigene Lösung bauen (zum Beispiel LimiTTer) das bm019 Modul von Solutions Cubed für die Kommunikation mit dem Libre Sensor eingesetzt. Leider ist es quasi das einzige Modul was es auf dem Markt zu kaufen gibt, welches einen kompatiblen NFC-Chip besitzt. Den Chip den das Modul verwendet, ein STMicroelectronics CR95HF, kann man aber glücklicherweise auch so kaufen, nur muss man dann eine passende Antenne dazu bauen.

Deswegen ist die Platine so groß! Auf der Platine sind Anschlüsse für drei Antennen, zwei davon sind in um das Loch auf der Platine integriert. Wir werden jetzt schauen was welche Antenne kann und haben eigentlich das Ziel zunächst mal den gesamten Teil mit dem Loch von der Platine abtrennen zu können und durch einen Draht ersetzen zu können. In dem nächsten Schritt wird dann auch die Ladeelektronik und Anschlüsse für die Batterie mit auf die Platine gepackt. Derzeit „schwebt“ der Lader noch über der Platine. Dann kann man die gesamte Platine auch noch deutlich kleiner gestalten, was aber auch bedeutet das man sie nicht mehr von Hand löten kann. Das bestücken und verlöten einer solchen Platine dauert jetzt schon Stunden.

An mir liegt es jetzt auch möglichst schnell die Software weiter zu verbessern, damit wir das alles möglichst bald euch allen anbieten können. Heute habe ich erstmal den An- und Aus-Schalter programmiert. Klingt lächerlich? Ist es nicht ganz und braucht einige kleine Kniffe 🙂

Wenn alles nach Plan verläuft und die Antennen Funktionieren, können wir vielleicht schon in der nächsten Woche einen weiteren Prototypen planen und vielleicht noch diesen Monat testen. Dann wären wir wahrscheinlich schon kurz vor einem kaufbaren Produkt im Juli!

Ein Gedanke zu „Gehts noch größer?“

  1. Hallo Sandra,
    ich bin wirklich beindruckt, wie Du da dran gehst und wie es Schritt für Schritt weiter geht.
    Bitte bleibe an dem Projket drann, ich finde es klasse!
    Gruß Uwe

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