Fehler gefunden…

Eine Woche suche liegt nun hinter mir, aber ich habe entscheidende Fehler gefunden.

Nun ist die Auslieferung nah!

Was war den jetzt schon wieder quer?

  • Energie sparen auf Teufel komm raus beeinträchtigt massiv die Stabilität des Chips.
  • Es gibt zich Möglichkeiten uart-Kommunikation in dem Chip zu realisieren, aber scheinbar nur eine die wirklich funktioniert.

Das Resultat ist eine deutlich schlankere und schnellere Firmware die leider mehr Energie benötigt wie ich erhofft hatte (letzter Post), aber noch gering genug um wahrscheinlich für bis zu 7 Tage Energie zu haben. Die Energie-Niveaus dieser einen Messung konnten eh leider nicht wieder erreicht werden. Aber wenn die Tests sich bewahrheiten, und bis zu 7 Tage möglich sind, ist auch dies ein sehr gutes Ergebnis meiner Meinung nach, vor allem wenn die Laufzeit reproduzierbar ist.

Jetzt kommen noch die finishing touches für die Übertragung der Befehle und los geht der Versand. Ein längeres testen werde ich vermeiden, da der Teil der Firmware bei Bedarf jederzeit über ein Handy erneuert werden kann. 🙂

Also los, auf zu dem letzten Endspurt!

Der finale Countdown…

…beginnt!

Warum hab ich mich schon wieder so lange nicht gemeldet?

Weil ich ganz viel gearbeitet habe! Aber was gab es noch so viel zu tun?

Wir haben noch das eine oder andere kleine Problem gefunden und ich habe mit der finalen Firmware für die blueReader angefangen. Dabei gab es auch noch das eine oder andere Problem mit der Software und viele kleine Überraschungen:

Die meisten Kopfschmerzen hatte mir immer der Energieverbrauch gemacht, also haben wir gemessen, gebastelt und ausprobiert um herauszufinden wo die ganze Energie hingeht obwohl wir doch einen der Energie-Effizientesten Chips verwenden die es auf dem Markt gibt (Der nRF52 ist natürlich noch deutlich besser, aber war beim Start des Projektes noch nicht verfügbar).

Die Antwort war gar nicht so einfach, zunächst haben wir die Hardware Schritt für Schritt zerlegt (bzw Platinen nur Teilweise bestückt) um den realen Verbrauch einzelner Komponenten zu bestimmen.

Dies brachte nur eine kleine Verbesserung, eine überflüssige Diode konnte aus dem Bestückungsplan gestrichen werden und bringt uns minimal mehr Energie beim Laden des blueReaders, aber nichts was eine Signifikanz darstellt.

Also hab ich mit der Software weiter gemacht. Wo kann da Energie verschwendet werden? Dabei sind ein paar kleinere Dinge aufgefallen, wie zum Beispiel das es auf Seite 41 der Referenzdokumentation des NFC-Chips eine Fußnote zu einer Tabelle gibt die eine Funktion beschreibt die schlicht in der Dokumentation des Protokolls fehlt und hilft eine Menge Energie zu sparen. Diese und viele kleine andere Änderungen brachten mich dann auf eine stabile Laufzeit von zwei Tagen mit einer Ladung.

Das war aber immer noch nicht im Bereich von dem was ich als irgendwie akzeptabel betrachten wollte. Danach begann eine über eine Woche dauernde Odyssee mit den Internas des BLE-Chips…

Nach kurzer Zeit war es klar, dass ein Fehler in dem Management der Verbindung zwischen BLE- und NFC-Chip dazu führte das ich viel zu viel Energie für nichts verbrauchte und noch mehr, weil dadurch teilweise der NFC-Chip nicht schlafen gelegt wurde. Resultat: über 3 Tage Laufzeit sind möglich. Dabei kam es aber immer wieder zu Fehlern in Timern, das sind Codeschnipsel die nach einer bestimmten Zeit oder in bestimmten Abständen ausgeführt werden. Dies brachte mich dann auf die Zielgerade…

Nachdem ich unglaubliche Mengen an Dokumentationen zu dem Thema der Timer verschlungen hatte konnte ich den Code neu Strukturieren und ging erwartungsvoll in die ersten Messungen:

Für alle die nur ein buntes Bild da sehen: Das ist ein Messgerät, eigentlich was recht teures, dieses aber selber gebaut 🙂 Für alle anderen: Eine Messung mit einem 10Ohm Shunt, Raster 20ms / 0.1V, großes Plateau ist auslesen des Libre-Sensors, kleines Plateau Übertragung der Daten ans Handy, Tail ist Standby mit aktiver BLE-Verbindung…

Der Energiebedarf ist nun vernachlässigbar! Vernachlässigbar? Ja! Rechnerisch sollte das System jetzt über 25 Tage laufen mit einer Ladung 😀 Aber ich werde nun nicht warten bis es leer ist bevor ich die ersten Geräte ausliefern werde… Aber ich werde natürlich einen Post dazu verfassen sobald ich die ersten verlässlichen Daten habe!

Wenn die Berechnung mit der Realität übereinstimmen sollte, reicht es bei dem Sensorwechsel den blueReader für die Warmup-Zeit in das Ladegerät zu packen und somit auf jeden Fall genug Energie für die nächsten 14 Tage zu haben, aber wie gesagt, erstmal Daten abwarten!

Ach so, die Daten beziehen sich auch auf etwas veränderte Parameter.. bisher haben alle Lösungen den Sensor maximal alle 5 Minuten ausgelesen, dieser speichert aber jede Minute einen neuen Wert! Also hab ich für diese Tests und Berechnungen das Intervall auch auf eine Minute gesenkt 🙂

Wie geht es jetzt weiter?

  • Ein paar kleine Änderungen sind an der Firmware noch Notwendig um diese Ausliefern zu können.
  • Diese Änderungen beabsichtige ich bis Montag abgeschlossen zu haben.
  • Hier warten mittlerweile knapp 20 Geräte auf diese Firmware (alle transparent, mit und ohne Magnete) die dann direkt versendet werden sollen 🙂

Also schauen wir mal was dieses Wochenende noch alles an freudigen Überraschungen bringt!

Blick auf die Arbeit…

Zuerst ein kleiner Blick auf den Schreibtisch:

Ein Debugger für die Ladegeräte gehört zu den neusten Errungenschaften die der 3D-Drucker für mich ausdrucken durfte.

Aber warum ein Debugger für die Ladegeräte?

Die Ladegeräte besitzen auch einen ganz kleinen Mikroprozessor um die Schwingung für das Ladefeld zu erzeugen und die LEDs anzusteuern. Nebenbei verfügen sie über eine Schnittstelle mit der ich sehen kann wie gut oder schlecht ein blueReader gerade am laden ist.

Im Hintergrund sieht man die ersten Stapel blueReader die derzeit getestet und untersucht werden, ob es noch weitere Kinderkrankheiten gibt.

Mittlerweile hat selbst der Zusammenbau der blueReader Revisionsnummern bekommen und wir sind bereits bei Version 31 der Anleitung um aus einer Fertig bestückten Platine einen vergossenen blueReader zu erhalten.

Die letzten wichtigen Änderungen waren:

  • Der Vorverguss der Batterien um Luftbläschen an der Seite zu vermeiden die aus der Schutzelektronik kommen können.
  • Das Tränken der Platine in kalten (somit nicht verhärtenden) Silikon vor dem eigentlichen Verguss um die Luft unter den Bauteilen und vor allem unter dem Schild des Bluetooth-Moduls heraus zu bekommen.
  • Das Verkleben und Laminieren der Antenne um diese unempfindlicher gegen Knicken zu machen.
  • Der Einsatz eines Silikonklebers um die Antenne mit der Batterie, die Batterie mit dem Board und die Ladeantenne mit dem Board zu verbinden.
  • Das Hinzufügen eines weiteren Kleckses Silikonkleber auf der gegenüberliegen Seite der Ladeantenne um ein einseitiges Absinken des Boards zu verhindern.
  • Der Austausch der Ladeantenne gegen eine deutlich größere ohne den blueReader dabei zu vergrößern.
  • Die Vorbeschichtung der Magneten mit einem Haftgrund für das Silikon damit die Silikonschicht sich nicht von dem Magneten ablöst.
  • Das Lochen der Antenne um eine bessere Verbindung der Silikonschichten zu erreichen.
  • Geringfügige Veränderungen an der Bestückung die zu einem geringeren Stromverbrauch führt und einfacher zu Bestücken ist.

Diese Liste kann man noch mindestens doppelt so lang machen, um die entwickelten Werkzeuge, Formen und Komponenten erweitern oder um eine Liste der Hinzugekommenen Testprozeduren. Die komplette Liste, die Bauanleitungen, die Formen und Werkzeuge werden aber eh noch alle Veröffentlicht! Also noch ein wenig Geduld für die die es interessiert.

Derzeit gibt es tägliche Gespräche zwischen meinem Ingenieur und mir um keine Details mehr zu übersehen. Aber die bisherigen Tests sind sehr vielversprechend und bis auf weiteres setzen wir die Produktion und Tests fort. Derzeit liegt unsere Kapazität bei etwa 5-10 Geräten pro Tag. Das hängt leider immer sehr von der Blasenmenge im Silikon ab, wie lange und häufig dieses vakuumiert werden muss damit keine Blasen in den blueReader kommen.

Die Spannung ist also raus, nun wird produziert und verifiziert!

 

Es hat gedauert…

Es hat viel zu lange gedauert nach meinem Geschmack, aber nun sind alle Coupons verschickt!

Bitte prüft ob ihr euren Schlüssel bekommen habt und wenn nicht, so kontaktiert mich bitte mit eurem vollen Namen und der Emailadresse bei der ihr euch bei startnext angemeldet habt unter mail@bluetoolz.de

Die ersten Geräte sind jetzt in der Produktion und wir hoffen noch vor Ostern ca 80 Geräte fertig und in den Versand zu bekommen. Dann legt mein Ingenieur  erstmal 2 Wochen Urlaub ein… muss auch mal wieder sein 🙂

 

Der Stein…

… der mich so lange blockiert hatte kommt endlich ins Rollen!

Durch die zwei Firmen und die Menge an unfertigen Aufgaben in beiden habe ich in den letzten Wochen erheblich unter burn out gelitten :/

Aber nun bin ich bei vielen Aufgaben weiter gekommen und auch hier geht es wieder weiter!

Die Bestellseite ist nun da 😀

Unter https://bluetoolz.de/blueorder kann man nun blueReader vorbestellen! Alle Teilnehmer an der Crowdfunding-Kampange bekommen ab morgen ihre Schlüssel um ebenfalls Geräte bestellen zu können!

Die Zuteilung erfolgt nach einem ganz einfachen Prinzip:

  1. Die Unterstützer bekommen zuerst die Geräte die sie bestellen.
  2. Wenn eine Sorte im Überfluss vorhanden ist, so bekommen die Vorbesteller die Möglichkeit die Geräte zu kaufen.
  3. Die Geräte kosten 225 EUR, inklusive Versand und Steuern.

Soviel erst mal zu heute, ab morgen die Schlüssel und danach mehr Details zur Software, Apps und dem ganzen Rest 🙂

Update…

Ein kleines Update zum aktuellen Status zwischendurch:

  1. Der Anlauf der Produktion ist fast Fertig 🙂 Derzeit Produziere ich Gehäuseteile und Rohlinge für Gussformen damit wir jetzt sehr schnell auch eine größere Menge an Geräten eingießen können.Alle 20 Minuten entstehen so gerade ein Gehäuse und zwei Formen.
  2. Ich habe mir noch Gedanken über die Befestigung gemacht Das ist dabei heraus gekommen 🙂 Derzeit schauen wir mit Silikonresten ob es besser aus Plastik oder Silikon funktioniert. Sobald wir da eine Entscheidung finden konnten, zeige ich natürlich auch die verschiedenen Varianten und was wir für die beste Lösung halten.
  3. Magnete Die ersten Geräte mit Magneten sind in den Test gegangen. Alles funktioniert super, nur sind die Geräte etwa 1mm dicker als die Geräte ohne Magnete. Der Halt ist Stark genug um die meisten Alltagssituationen zu meistern, aber man kann durch Rucksack oder beim Umdrehen im Bett ihn leicht abstreifen.
  4. Derzeit arbeite ich mit Hochdruck an dem BestellsystemEigentlich sollte es schon seit dem Wochenende online sein, aber ich habe auch diese Aufgabe unterschätzt…

Wie geht es weiter?

Sobald die Bestellseite online ist, bekommen alle Unterstützer der Crowdfunding-Kampange die Möglichkeit ihren blueReader zu bestellen. Zuerst die mit Prototyp und danach die mit Seriengeräten.

Jede Person darf dabei frei wählen ob sie lieber ein Serien- oder Prototypen-Gerät habe möchte (oder auch gemischt, wenn man mehrere bezahlt hat).

Darüber hinaus bekommen alle die Möglichkeit sich für Geräte vorzumerken. Dies ist kein verbindlicher Kauf! Sobald die angefragten Geräte bereit stehen, bekommt man dann die Möglichkeit diese über die Seite zu bezahlen (via PayPal).

Der Countdown läuft…

Endlich gibt es wieder neue Informationen zu dem blueReader:

  1. Wir sind dabei die letzten Details der Fertigung auszuarbeiten…
    1. Es gibt Farben:Für die Bestellung darf man zwischen beige/Hautfarbend, blau, grün, rot, schwarz oder natura/transparent wählen!
    2. Die Ladeelektronik ist in der Produktion, eventuell habe ich bereits morgen das erste Ladegerät und kann euch zeigen wie es aussieht und Funktioniert…
    3. Wir sind fleissig dabei das Design zu verbessern um eine möglichst einfache und sichere Produktion zu ermöglichen: Gußversuch in einer oben offenen Silikonform, leider nicht das gewünschte Ergebnis, da sich das Silikon an den Rändern wölbt. Zudem zu wenig beiges Pigment 🙂 Neue Formen auf Basis der ersten Versuche…Evolution der Formen und verwendeten Materialien 🙂
    4. Auch das Ladegerät wird es in verschiedenen Farben geben, allerdings ist wie so oft bei dieser Produktion der Lieferant in Verzögerung… Hoffentlich kann ich auch in den kommenden Tagen da die ersten Versionen des Gehäuses und die möglichen Farben zeigen 🙂
  2. Bisher gab es leider kein Feedback zu der Form :/ Vor der Veröffentlichung der Bemaßungsdaten und 123Design, sowie openSCAD Dateien gab es doch so einige Anmerkungen zu Form. Vielleicht waren es nicht die richtigen Tools. Deswegen hier noch die aktuelle Form, diesmal als Fusion 360 Projekt: Link zu Fusion 360 Projekt 

    Das Projekt enthält neben den Skizzen für das Board, die Batterie und Antenne, die aktuelle Form und die für das Zusammenfügen benötigte BuildPlattform: 
  3. Wie könnt ihr euch dann aussuchen welche Farbe der blueReader haben soll und welche Farbe das Ladegerät? Sobald wir die ersten Einheiten Produziert haben, werden alle Unterstützer einen Gutscheincode und einen Link erhalten. Unter dem Link werden dann noch mal alle Versanddaten abgefragt (Nicht dass Informationen falsch von Startnext übernommen wurden) und die Auswahl für die Geräte möglich sein!

Ich hoffe das ich jetzt wieder ganz schnell neue Informationen geben wird!

 

Ein neues Jahr…

… und hoffentlich auch ein frohes 🙂

Es geht weiter! Nach einer erneuten und ungeplanten Auszeit, durch eine heftige Grippe zur Bescherung, bin ich wieder auf den Beinen und am Arbeiten.

Wo fangen wir an?
Mit ein paar Bildern 🙂

Eine Reihe von Prototypen. Ganz rechts der im Dezember getragene 0.2.0 Prototyp, noch mit dicken Akku rechts und zusätzlichen Lader oben drauf. In der Mitte mein Entwicklungssklave 0.2.1. Der arme musste schon sehr sehr viele Softwareversionen über sich ergehen lassen (heute bin ich bei Version 84 der blueReader Firmware angekommen, davor gab es noch viele Versionen blinkie und uartie für die grundlegenden Funktionstest und Optimierungen). Daneben, ganz links, der Baugleiche, aber mit Akku ausgestattete Prototyp den ich derzeit am Arm trage.

Dieser hat schon die finale Größe, aber wird wahrscheinlich noch marginal (ca 1mm) dünner werden. Was ihm noch fehlt ist derzeit die Spule zum Drahtlosen laden. Die hängt noch immer im Zoll fest und soll diese Woche endlich ankommen…

macht auch schon einen ganz guten Eindruck am Arm, finde ich zumindest 🙂

Aber wie hängt er da?

Diese zwei Neodym-Magneten halten den blueReader derzeit Perfekt in Position und halten auch den meisten Alltagssituationen Stand. Kuscheln, Hund, An- und Ausziehen von Pullis und starkes drehen im Bett können ihn jedoch noch vom Arm befördern. Also fast Perfekt 🙂 Der kleine Magnet ist einfach mit einem Stück Isolierband aus dem Baumarkt auf dem Libre fixiert, der große zwischen zwei Lagen Leukosilk. Man sollte auf jeden Fall drauf achten, dass die Magneten nicht mit der Haut direkt in Kontakt kommen, da die gängigen Neodym-Magneten nickelhaltig sind!!!

Wie geht es jetzt weiter?

  1. Verguß-Tests:
    Wegen den fehlenden Spulen haben wir mit dem Vergießen noch gewartet, aber hoffen erste Ergebnisse ende dieser Woche zu haben.
  2. Software:
    Mit Version 84 in der Basis-Firmware habe ich jetzt hoffentlich die notwendige Stabilität erreicht um endlich mit der libBlueReader anfangen zu können. Fast alle Aspekte der Firmware waren in den letzten Wochen auf dem Prüfstand und wurden noch mal Überarbeitet, Gegengetestet und die meisten Verworfen und noch mal von Grund auf neu Entwickelt. Zwar hat die aktuelle Version nur knapp 3000 Zeilen Programmcode, aber auf jede dieser Zeilen kommt es an und ich will es unbedingt vermeiden, dass es zu Problemen in den Grundfunktionen später, wie zum Beispiel der Verschlüsselung der Verbindung, oder der Update-Funktion kommt. Alle „höheren“ Funktionen kann man dann später im Fehlerfall wieder durch Updates korrigieren.

Das Ziel, im Januar die erste Serie an alle Unterstützer verschicken zu können, kommt langsam in Reichweite 🙂

Eine weitere Frage…

… wurde endlich beantwortet.

Eigentlich sogar drei:

  1. Es kommt immer wieder die Frage, wie man den blueReader den Bitte befestigen soll?
    Bisher habe ich dazu wenig angaben gemacht, da wir noch nicht nahe genug am finalen Produkt waren um sichere Aussagen machen zu können, was gehen wird und wie. Aber jetzt, mit dem 0.2.0 Prototyp seit Sonntag am Arm kann ich so langsam einige Aussagen machen:

    • Per Klebeband, einfach den blueReader mit einem etwa 15cm langen Streifen Klebeband auf der Haut fixieren. Je nach Bewegung und Bekleidung kann das aber recht stark dann an der Haut ziehen, was bei mir zu Reaktionen führt.
    • Magnete, genauer gesagt Neodymmagnete. Ein kleiner Streifen Klebeband auf die Haut, 1 Neodom drauf, Ein Streifen zur Sicherung drüber:Ein weiterer unter den blueReader:
      Und Voila, der blueReader hängt sicher am Arm:
      Der ist er jetzt seit 24h ohne Probleme dran geblieben. Dank geht an Jörn und die LimiTTer Benutzer für den Tipp!
  2. Wie lange hält er den nun mit einer Ladung?
    Das kann ich immer noch nicht ganz genau beantworten, wegen verschiedener Software-Probleme. In der aktuellen Firmware war noch ein Bug der unter bestimmten Umständen die Antenne angelassen hat, was natürlich die Laufzeit extrem verkürzt, selbst wenn im nächsten Scan, nach 5 Minuten sie wieder ausgeschaltet wird, wurde eine enorme Menge an Energie verschwendet. Jetzt ohne den Bug bin ich gerade bei gut 48h ohne Aufladung mit dem doppelt so großen Lipo.
  3. Und natürlich die Frage die alle beschäftigt: Wann kommt mein blueReader zu mir?
    Leider wohl nicht mehr dieses Jahr. Wir haben immer noch keine Batterien bekommen und auch auf die Ladespulen warten wir noch immer. Zwei meiner drei Bestellungen hängen derzeit in den Niederlanden im Einfuhrzoll fest, keine Angaben wann es wieder weiter gehen wird. Auch wenn die Lieferungen nächste Woche noch kommen sollten, so brauchen wir über 2 Tage um einen blueReader fertig zu stellen, zu testen, zu laden und zu vergießen, die meiste Zeit davon benötigt das Silikon zum Aushärten. Wir werden wohl die ersten Geräte dann ab Anfang Januar verschicken, wenn es keine weiteren Verzögerungen mit den Bauteilen geben wird…

Schritt für Schritt…

… geht es weiter!

Seit gestern Abend trage ich nun einen Prototyp, basierend auf dem 0.2.0 blueReader Board! Warum nicht 0.2.1? Weil da noch irgendwas nicht passt :/ aber das finden wir die Tage auch raus, wahrscheinlich ist nur eine Diode auf den Mainboards verkehrt herum eingebaut worden.

Huch der sieht aber wieder groß aus! Ist er auch! Aber das ist ja nicht das finale Produkt 🙂

Da wir immer noch auf die Batterien und die Spulen warten, musste ich auf einen konventionellen USB-Lader und einen größeren Akku zurückgreifen.

Auf dem letzten Bild erkennt man rechts die Beule des großen Akkus, und erkennt das er gut 1,5cm neben dem Board hängt. Auch das Ladegerät kann man erkennen was die Höhe das Boards verdoppelt!

Da ich diesen Prototypen noch nicht eingießen will, ist die Antenne auf einem Streifen Plastik aufgeklebt und somit auch jetzt schon flexibel.

Insgesamt ist, trotz des großen Akkus und des zusätzlichen Laders, der Prototyp deutlich leichter und kleiner als der, den ich bisher getragen hatte. Dieser Bestand aus dem Adafruit BLE uart friend, Adafruit Lipo Charger, einem bm019 Modul und einem 240mAh Lipo.

Zudem hab ich den Stromverbrauch noch mal halbieren können! Unter 1.5mAh verbraucht das System nun, obwohl es permanent mit dem Smartphone verbunden ist und eine verschlüsselte Verbindung aufrecht erhält. Wenn wir auf den 0.2.1 Boards den Fehler noch finden, wird der Standby Strom sogar auf 0.6mAh sinken!

Des weiteren ist die Stabilität der Verbindung deutlich besser als mit dem unverschlüsselten Prototypen. Wenn ich das Handy aus dem ca 3m gr0ßen Empfangsradius entferne und mich dann wieder in Reichweite begebe, wird die Verbindung wieder sofort stabil aufgebaut! Das ist ein enormes plus an Komfort, bisher hatte ich unter Android immer das Problem, das ich das Gerät nach einen Verbindungsverlust erst wieder suchen musste, was doch auf dauer sehr nervig sein konnte, da das Adafruit Modul auch nur eine Reichweite von ca 1m erreicht hatte…

Jetzt bin ich mal gespannt wie lange der Akku durchhält und welche Aussagen ich davon ausgehend für den Fertigen blueReader machen kann.

Die Einstellungen sind derzeit: Alle 5 Minuten wird der Sensor zur hälfte ausgelesen und ein LimiTTer kompatibler Wert errechnet und an xDrip gesendet.

Ich hoffe damit auf mindestens 4 Tage mit der Ladung des großen Akkus zu kommen, auch wenn ich keine Aussage mehr darüber treffen kann, wie gesund der Akku noch ist, da er schon einige male Tiefentladen wurde…

Wie geht es nun weiter?

  1. Warten auf die fehlenden Spulen und Akkus…
    Wie lange das noch brauchen wird, wissen nur die Logistiker, aber die sagen es uns nicht :/
  2. Firmware für libBlueReader schreiben…
    Da jetzt soweit alle Basisfunktionen realisiert sind, bis auf die Spannungsmessung zur Batterieüberwachung, ist jetzt meine Hauptaufgabe die Kommunikationsbibliotheken für den blueReader und die entsprechenden Integrationen für Android und iOS zu schreiben.
  3. Testguß
    Diese Woche sollen auch die ersten Geräte testweise vergossen werden, damit es dann ganz schnell in die Produktion gehen kann, sobald die fehlenden Teile angekommen sind.

Soweit so gut 🙂 Schauen wir mal wie es weiter geht…